WAS MAN SO ALLES ÜBERFÄHRT
Fahhradfahren ist gefährlich. Wie schnell rutscht man auf einem Wildschwein aus oder kollidiert mit einer Nacktschnecke?! Uns sind auf der Strecke und am Wegesrand schon allerlei possierliche Tierchen begegnet. Die am Wegesrand sind besoners schwer zu erlegen.
Das Überfahren eines Laubfroschs ist hohe Kunst, da sich Laubfrösche selten auf dem Boden und meist hoch im Gebüsch auf Blättern aufhalten. Es bedarf also einigen Geschicks, sie unter die Reifen zu kriegen – besonders, wenn es wie ein unvermeidlicher Unfall aussehen soll.
KEINEN UMWEG SCHEUEN!
Unken stehen unter Naturschutz und gehören zu den bedrohten Tierarten. Es ist deswegen besonders herausfordernd, ein Exemplar vor den Lenker zu kriegen. Man muss bereit sein, unbequeme Umwege durch Truppenübungsplätze oder Steinbrüche zu fahren, um in den Genuss eines so erhabenen Wildschadens zu gelangen.
Das Befahren von Truppenübungsplätzen bietet unabhängig von der interessanten Tierwelt einige Überraschungen. Wenn man während der Fahrt nach flachen Pfützen ausschau hält, dem bevorzugten Habitat der seltenen Gelbbauchunke, kann man erleben, dass sich handelsübliche Panzerrohre ziemlich genau auf Stirnhöhe nach unten schauender Radfahrer befinden. Was für ein Privileg es ist, solche Erfahrungen machen zu dürfen!

